Freitag, 25. März 2016

Pack die Badehose ein, nimm dein kleines Schwesterlein...

...und dann nichts wie auf an Atlantik! Wie schon erwähnt, war ich vor kurzem im Urlaub. Nach dem Stress der Prüfungen wollten eine andere Freiwillige, mit der ich zusammen arbeite, und ich uns mal was können. Am letzten Schultag haben wir uns also auf den Weg nach Lomé gemacht. In der ersten Nacht haben wir einen Zwischenstopp bei meinem Onkel eingelegt, weil wir noch zum Friseur wollten. Und das dauert hier – bei uns einen Abend und einen ganzen Vormittag! Unsere Friseurinnen waren aber wirklich lieb und wenn man Begleitung hat, geht die Zeit auch ziemlich schnell rum. Direkt danach haben wir uns dann auf dem Weg zum Strand gemacht. Dort haben wir nämlich ein Bungalow gemietet. Als wir ankamen, wurden wir erstmal mit der Aussage begrüßt: „Hallo, es gibt ein Problem – kein großes Problem, aber ein Problem!“ Ich hab unseren schönen Strandurlaub schon davon fliegen sehen. Es stellte sich dann aber daraus, dass das Problem war, dass alle Bungalows ausgebucht waren und weil ich aber den Freund von dem Besitzer kenne, er uns einfach ein teureres Zimmer zum günstigsten Preis gibt. Ich liebe es, wie hier alles über Kontakte funktioniert! Und unser Zimmer war ein Traum: ein eigenes Band mit fließendem Wasser und sogar einer Spülung! Und wenn man die Tür aufgemacht hat, hat man das Meer gesehen! Und das alles für nur umgerechnet 4,15 pro Person für eine Nacht.                                        
Wir haben uns also ein paar gemütliche Tage am Strand gemacht. Fürs Frühstück haben wir uns oft an der Straße Früchte oder Avocados gekauft und dann am Strand gepicknickt. Die Früchte hier sind soo gut. So viel süßer und irgendwie frischer als in Deutschland. Ich konnte mich wirklich nur von Früchten ernähren: Ananas, Mango, Papaya, Avocado, Bananen,… Obwohl nicht ganz, abends haben wir uns nämlich immer Essen an der Straße geholt. Eigentlich soll man das ja nicht, aber es ist so lecker, da kann ich einfach nicht wiederstehen und bis jetzt hatte ich bis auf einmal auch immer Glück. Für umgerechnet 30 Cent haben wir eine Riesenportion Reis mit weißten Bohnen und Tomatensauce bekommen. Das hat so gut geschmeckt. Ich freu mich schon, wenn ich das nächste Mal am Strand bin und wieder da essen kann! Es macht total Spaß die Straße lang zu schlendern und sich anzugucken, was für Essen so angeboten wird und sich dann hier und da was auszusuchen und zum Nachtisch dann vielleicht noch eine Erdnuss-Piment-Stange oder eine süße Erdnuss-Stange oder Kokoskekse oder, oder, oder zu kaufen!                                                                                                                                           
Zum Wochenende kamen dann auch noch ein paar andere Freiwillige und wir haben Spiele gespielt, waren schwimmen, haben am Strand getanzt und gesungen, haben uns Henna-Tattoos gemalt und sind jeden Abend mit dem Meeresrauschen im Ohr eingeschlafen. Eine Nacht haben wir sogar draußen geschlafen. Es war ein wirklich schönes entspanntes Wochenende! Ich wollte gar nicht mehr weg!






P:S. Ich habe gerade gutes Internet und das muss ich ausnutzen, deswegen die Bilder-Flut

1 Kommentar:

  1. oh jasmin <3
    wenn ich die blogeinträge von dir lese vermisse ich dich irgendwie :(
    Aber ich freue mich, dass es dir so gut geht und du dort viele tolle und außergewöhnliche Sachen erlebst!! Love from HH <33

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