Nach meinen Flug, der inklusiv Verspätung, Schlafmangel,
Hunger und Babygeschrei eher einer Odyssee glich, bin ich ziemlich erschöpft in
Lomé angekommen. Allerdings gab es abends ein Treffen mit den anderen
Freiwilligen, zu dem ich unbedingt gehen wollte. Ich hab also nochmal meine
letzten Kräfte zusammengesammelt – und auch all meinen Mut. Zu dem Restaurant
ging es nämlich mit einem moto taxi, Motorräder, die das meist genutzte
Verkehrsmittel sind und vor denen Papa mich mehr
als hundertmal gewarnt hat. Es ging aber alles gut und ich bin heil
angekommen. Ich habe zwar immer noch Angst vorm moto taxi fahren, aber langsam
gewöhne ich mich dran. Die anderen Freiwilligen sind alle sehr nett, die
meisten kommen aus einem französischsprachigen Land und leider sind viele nicht
mehr so lange hier. Aber mal gucken, wer bei den nächsten Treffen alles noch so
dazukommt.
Bei meiner Führung durch Lomé am nächsten Tag, sind wir
neben dem Strand und dem Platz der Unabhängigkeit, auch auf den „Grand Marché“
gegangen und ich konnte gleich beim typischen Handeln zusehen. Ich bezweifle,
dass ich das auch mal so gut hinbekommen werde. Auf dem Markt gibt es wirklich
alles, was mich sich vorstellen kann! Meistens sind es Frauen, die die Sachen verkaufen,
nur bei Unterwäsche gab es erstaunlicherweise ziemlich viele männliche
Verkäufer.
Am Sonntag war ich am Strand und es gab Live-Musik! Es hat
an eine afrikanische Zumba-Party erinnert. Leider kannten alle die Tänze schon
auswendig und es gab keinen Anleiter, deswegen konnte ich nicht mit machen.
Getanzt habe ich am Ende allerdings doch noch, allerdings war mein Tanzpartner
sehr gemütlich und es war eher ein im Takt von einem Fuß auf den anderen treten.
C'est toi qui danse sur la photo?
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