Dienstag, 12. Januar 2016

Die ersten Tage

Nach meinen Flug, der inklusiv Verspätung, Schlafmangel, Hunger und Babygeschrei eher einer Odyssee glich, bin ich ziemlich erschöpft in Lomé angekommen. Allerdings gab es abends ein Treffen mit den anderen Freiwilligen, zu dem ich unbedingt gehen wollte. Ich hab also nochmal meine letzten Kräfte zusammengesammelt – und auch all meinen Mut. Zu dem Restaurant ging es nämlich mit einem moto taxi, Motorräder, die das meist genutzte Verkehrsmittel sind und vor denen Papa mich mehr als hundertmal gewarnt hat. Es ging aber alles gut und ich bin heil angekommen. Ich habe zwar immer noch Angst vorm moto taxi fahren, aber langsam gewöhne ich mich dran. Die anderen Freiwilligen sind alle sehr nett, die meisten kommen aus einem französischsprachigen Land und leider sind viele nicht mehr so lange hier. Aber mal gucken, wer bei den nächsten Treffen alles noch so dazukommt.
Bei meiner Führung durch Lomé am nächsten Tag, sind wir neben dem Strand und dem Platz der Unabhängigkeit, auch auf den „Grand Marché“ gegangen und ich konnte gleich beim typischen Handeln zusehen. Ich bezweifle, dass ich das auch mal so gut hinbekommen werde. Auf dem Markt gibt es wirklich alles, was mich sich vorstellen kann! Meistens sind es Frauen, die die Sachen verkaufen, nur bei Unterwäsche gab es erstaunlicherweise ziemlich viele männliche Verkäufer.

Am Sonntag war ich am Strand und es gab Live-Musik! Es hat an eine afrikanische Zumba-Party erinnert. Leider kannten alle die Tänze schon auswendig und es gab keinen Anleiter, deswegen konnte ich nicht mit machen. Getanzt habe ich am Ende allerdings doch noch, allerdings war mein Tanzpartner sehr gemütlich und es war eher ein im Takt von einem Fuß auf den anderen treten.

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