Mittwoch, 18. Mai 2016

Tschüß Kaplimé, hallo Lomé!

Der Abschied aus Kpalimé war gar nicht schön wie ich anfangs dachte, dass er werden wird. Meine Kinder in der Schule sind mir schon ziemlich ans Herz gewachsen, vor allem mein Herzenskind Joel! Und auch mein Leben dort, nicht mehr mit Sky und Antoine in der Boutique-Karten spielen, nicht mehr leckere Mangos von der Mangofrau kaufen, die keine Yowo-Preise macht, überall zu Fuß hingehen können, Abkühlungen am Fluss, in 3 Minuten bei Linn sein,….
Aber wie schon der kleine Tag wusste: Abschied heißt was neues kommt! Und in Lomé ist es zwar eine komplett andere Welt, aber auch schön! Ich bin wieder bei Kailend, diesmal mach ich aber Büroarbeit (Spender und Freiwillige suchen), das ist zwar nicht so mein Ding, aber da ich fast sowas in die Richtung studieren wollte, bin ich froh, dass ich das jetzt schon gemerkt hab. Und die Straßenkinder seh ich trotzdem ab und zu. Leider sind es nur noch 6, weil sie Schwierigkeiten haben an die Struktur und Routine der Schule zu gewöhnen und sich langweilen und deswegen zurück auf die Straße gehen.                                                                                                                                       Das Haus, in dem ich wohne, ist der totale Gegensatz zu Kpalimé! Es hat 3 Stockwerke, eine riesige Dachterrasse, einen richtigen Herd mit Ofen und einen Kühlschrank. Ich hab sogar mein eigenes Bad, da läuft das Wasser zwar nur ab und zu, aber das finde ich ganz beruhigend, sonst wäre das nämlich nicht mehr Togo.





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