Aber wie schon der kleine
Tag wusste: Abschied heißt was neues kommt! Und in Lomé ist es zwar eine
komplett andere Welt, aber auch schön! Ich bin wieder bei Kailend, diesmal mach
ich aber Büroarbeit (Spender und Freiwillige suchen), das ist zwar nicht so
mein Ding, aber da ich fast sowas in die Richtung studieren wollte, bin ich
froh, dass ich das jetzt schon gemerkt hab. Und die Straßenkinder seh ich trotzdem
ab und zu. Leider sind es nur noch 6, weil sie Schwierigkeiten haben an die
Struktur und Routine der Schule zu gewöhnen und sich langweilen und deswegen
zurück auf die Straße gehen.
Das
Haus, in dem ich wohne, ist der totale Gegensatz zu Kpalimé! Es hat 3
Stockwerke, eine riesige Dachterrasse, einen richtigen Herd mit Ofen und einen
Kühlschrank. Ich hab sogar mein eigenes Bad, da läuft das Wasser zwar nur ab
und zu, aber das finde ich ganz beruhigend, sonst wäre das nämlich nicht mehr
Togo.
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